Obwohl die Wetterbedingungen nicht ganz optimal waren, machten wir uns am nächsten Tag zu einer Wanderung im Tongariro Nationalpark auf. Die beiden Vulkangipfel waren schneebedeckt und leider durchgehend von einer dichten, dunklen Wolkendecke umgeben. Außerdem wehte ein eisiger Wind. Aber vielleicht konnten wir gerade deshalb so gut nachvollziehen, warum ausgerechnet diese Gegend als "Mordor" für Herr der Ringe ausgewählt wurde.
Zu Beginn unserer Wanderung kam uns die Landschaft sogar noch recht bunt vor, denn sobald mal die Frühlingssonne heraus spitzte leuchteten die Blühten der Gräser und Sträucher der sonst kargen Vulkanlandschaft.
Der Weg war bestens ausgebaut und gepflegt.
Unser Ziel: Die Tama Lakes, Seen in ehemaligen Vulkankratern.
Es war total windig da oben am Kraterrand. Kurzer Video-Eindruck:
Vom unteren See gings dann nochmal ein Stück bergauf zum oberen See (noch steiler, karger und windiger).
Je höher wir kamen, desto besser die Aussicht ins Tal. Im Vergleich zur Vulkangegend wirkte es richtig grün.
Blick zurück auf den unteren See und den gegenüberliegenden Vulkan (Mount Ruapehu). Die Größe kann man aufgrund der Wolkenschicht nur erahnen.
Oben angekommen, der Blick auf den Upper Tama Lake (links im Bild der "Schicksalsberg", der Mount Ngauruhoe):
Geschafft! :-)
Auf dem Rückweg liefen wir noch bei einem Wasserfall (Taranaki Falls) vorbei.
Trotz des eisigen Windes eine tolle Tour! Dennoch ließ uns die Aussicht auf Sauna und Whirlpool in unserer Unterkunft am Fuße des Berges deutlich schneller zurücklaufen... ;-)














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