Gegen Ende unserer Woche auf Maui wollten wir auf jeden Fall noch die berühmte, kurvige, enge Küstenstraße nach Hana ans Ostende der Insel fahren. Hier galt das Motto "Der Weg ist das Ziel", da man nicht nur viel Zeit braucht um voran zu kommen, sondern es hinter jeder Biegung wieder etwas neues Schönes zu sehen gibt.
So planten wir gleich zwei Tage ein, Hinweg im Norden, Übernachtung am Ostende und Rückweg im Süden.
Unseren ersten Stop legten wir bei den Twin Falls ein, zwei Wasserfällen in einem parkähnlich angelegten Gelände. Neben der Blütenpracht bestaunten wir natürlich die Wasserfälle und genossen ein erfrischendes Bad im kühlen Wasser.
Die "Road to Hana" ist bei Touristen recht beliebt, wodurch auf der engen, kurvigen Straße recht viel los war. Meistens fuhr man nur sehr langsam in einer Kolonne hinter anderen her. Immer wieder gab es Engstellen, an denen nur ein Auto durch passte und der Verkehr ins Stocken kam.
Auf der einen Seite hatte man immer wieder wunderschöne Ausblicke aufs Meer, auf der anderen Seite gab es viele Wasserfälle, die durch dschungelartige Natur den Berg herunter Richtung Meer stürzten. Am liebsten wäre man ständig stehen geblieben, um die Ausblicke mit der Kamera festzuhalten, aber oft gab es gar keine Parkmöglichkeit und die kurzen Ausbuchtungen am Straßenrand waren dann häufig schon durch andere Autos belegt.
Hier ein Eindruck der Fahrt durchs Grüne:
Bei einem Wasserfall, in dessen Nähe wir eine Parkmöglichkeit fanden, hielten wir an. Da der Weg dorthin aber nicht einfach, sondern eher eine Kletterpartie war, konnten wir den Wasserfall und die Badestellen davor ziemlich für uns alleine genießen.
Nach dieser Erfrischung kletterten wir zurück zum Auto und weiter ging es die Küstenstraße entlang. Je weiter wir Richtung Osten kamen, desto öfter gab es Farmen, Häuser und auch kleine Stände am Straßenrand, bei denen man frische Früchte und andere Köstlichkeiten erstehen konnte. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und kauften ein Banana Chocolate Bread (wie Kuchen) und getrocknete Mango. Hawaiianische Ananas hatten wir auch noch und so gab es ein leckeres Picknick im Waianapanapa State Park, der berühmt für den Honokalani Beach mit schwarzem Sand war.
Leider war der Strand total überlaufen und nicht wirklich zum Baden geeignet, sodass wir weiter zu unserem Übernachtungsplatz fuhren.
Auf dem Weg dorthin kamen wir einmal mehr an einem sehenswerten Wasserfall vorbei.
Den Abend genossen wir am ruhigen Kipahulu Campground, der direkt am Meer lag. Zwar konnte man durch die Klippen und felsige Küste nicht ins Meer, aber gebadet hatten wir für heute ja schon genug! ;-) Stattessen spannten wir die Hängematte auf.
Direkt neben dem Campingplatz lagen die Pools at 'Ohe'o. Da wir früh dran waren konnten wir die Wasserfälle und Gumpen noch vor den Massen genießen.
Nachdem wir ausgiebig gebadet hatten machten wir uns auf den Rückweg, diesmal die weniger stark befahrene und schlechter ausgebaute Straße im Süden entlang.
Wieder wurden frische Früchte direkt am Straßenrand verkauft. Das Geld wirft man dann einfach passend in eine bereitstehende Kasse. Sehr praktisch!
Mehrere Meilen lang gab es nur eine sehr schmale, holprige Kiesstraße mit vielen Schlaglöchern. Aber immer noch schöne Ausblicke. :-)
Und kaum waren wir um die Spitze der Insel herum, änderte sich die Landschaft schlagartig. Statt der grünen Oase, die wir im Norden und Osten durchfahren hatten, herrschte auf einmal totale Dürre. Die karge Landschaft war nur wenig besiedelt.
Dafür war die Straße nun wieder besser ausgebaut.
An vielen Stellen konnte man gut das Lavagestein erkennen, auf dem aufgrund der Trockenheit kaum etwas wuchs. Der riesige Vulkan in der Mitte der Insel war die meiste Zeit wolkenverhangen und hielt die Feuchtigkeit auf der Nordostseite der Insel.
Erst nach einiger Zeit kamen wir an den Punkt, an dem es langsam wieder grüner wurde.
Die Straße war nun höher und man hatte gute Blicke auf die Nachbarinseln.
Den letzten Tag auf Maui verbrachten wir in der Nähe von Lahaina beim Surfen.
Bye Maui, schön war's hier!




























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