Auf O'ahu haben wir uns über AirBnB für eine Woche ein Zimmer in einem Haus auf der Nordseite der Insel (North Shore) gemietet. Das Haus lag in einem Ort am Strand und vom Wohnzimmer aus konnte man durch ein großes Fenster (ohne Fensterscheibe!) den Blick ins Grüne bis zum Meer genießen. Das geht natürlich nur bei diesen herrlich warmen Temperaturen. In der Nacht waren wir dann über die Klimaanlage im Schlafzimmer doch ziemlich froh.
Einer der Strände hier hieß Sunset Beach, und auf dieser Seite der Insel konnten wir täglich um sechs Uhr tatsächlich viele schöne Sonnenuntergänge über dem Meer erleben.
An einem Tag erkundeten wir mit unserem Mietauto die Ostseite der Insel. Im Gegensatz zu Maui war O'ahu viel dichter besiedelt und die Straßen daher wesentlich besser ausgebaut.
Wir hielten an verschiedenen Stränden, fuhren durch größere Ortschaften durch und sahen auch hier grüne, dicht bewachsene Berghänge, in denen oft dicke Wolken hingen. Das Wetter änderte sich schnell und heftige Schauer wechselten sich mit Sonnenschein und blauem Himmel ab. Daher war es oft dampfig und schwül warm.
Bei einigen steilaufragende Bergen konnte man den vulkanischen Ursprung erahnen:
Auf dem Rückweg hielten wir an einem buddhistischen Tempel, den es hier auf der Insel neben vielen christlichen Kirchen auch gab. Als Besucher wird man dazu eingeladen, die große Glocke vor Betreten des Tempels zu läuten. Der tiefe Ton soll negative Gedanken vertreiben, inneren Frieden bringen sowie Glück, Segen und ein langes Leben. Na das hört sich doch gut an! :-)
Diesen kahlen Baum sahen wir auf einer der Weiden stehen. Er leuchtete richtig vor dem grünen Hintergrund und sah zwar sehr schön, aber fast ein bisschen unwirklich aus. Ich musste unwillkürlich an Herr der Ringe denken...
Ansonsten verbrachten wir hier auf O'ahu viel Zeit am Strand. Unser Gastgeber hatte noch zwei alte Surfbretter übrig, die wir netterweise benutzen durften. Sie passten zwar nicht ganz ins Auto, aber das nimmt hier keiner so genau. Gefühlt hat hier jedes dritte Auto mehrere Boards hinten im Truck, im Kleinbus oder auf dem Dach geladen. Wellensurfen scheint hier wirklich der am meisten verbreitete Sport zu sein. Nach Feierabend oder am Wochenende wimmelt es nur so von Surfen im Wasser, so dass man schon schauen muss, dass man keinem in die Quere kommt. Aber da es fast an der gesamten Nordküste gute Wellen gibt, findet schon jeder für sich den passenden Spot.
Wir waren auch noch einmal Schnorcheln, aber das Wasser war durch den Wellengang leider sehr aufgewühlt und man konnte nicht sehr weit sehen.
Dafür haben wir an mehreren Stränden jetzt schon große Schildkröten bewundern können, denen die Wellen und die Brandung anscheinend gar nichts auszumachen scheint.

















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