Sonntag, 27. Oktober 2019

Northland


Wir sind über mehrere Tage ganz bis an Neuseelands Nordspitze gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir viele Stops eingelegt.

Kurze Kaffeepause in Whangarei:




Boxenstopp in Kawakawa, um Neuseelands berühmteste öffentliche Toilette zu sehen. Gestaltet von Friedensreich Hundertwasser:






Bootsausflug in der Bay of Islands von Paihia nach Russel. Zu Beginn noch sehr bewölkt, aber dann kam die Sonne raus und wir konnten die kurze Fährüberfahrt auf die Halbinsel genießen.




Blick zurück auf Paihia:


In der Bucht waren viele andere Boote und Segelboote unterwegs.



Spaziergang durch Russel.





Nächster, wunderschöner Übernachtungsplatz auf einer Wiese direkt am Meer, dem Tokerau beach freedom camp.




Von dort ging es für kurze Stops weiter zu zwei schönen Buchten auf der Karikari Halbinsel. Auf der Westseite eine riesige, menschenleere Bucht. Mit den Dünen erinnerte sie uns ein bisschen an die französische Atlantikküste.





Auf der Ostseite Waikato Bay bzw. Matai Bay.



Von der Karikari-Halbinsel aus ging es für uns dann ganz ans nördlichste Ende Neuseelands, Cape Reinga, das vor allem für die Maori eine spezielle Bedeutung hat (von hier aus verlassen die Seelen der Verstorbenen das Land).
An der Landspitze treffen die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander, wodurch ständige Verwirbelungen und Wellen das Meer unruhig und rau machen.



Auch wir konnten es nicht lassen uns machten ebenfalls Fotos von dem vielfach fotografierten Leuchtturm.





Wieder auf dem Weg nach Süden legten wir am "Ninety Mile Beach" einen Zwischenstop bei einer riesigen Sanddüne ein. Um dorthin zu kommen, mussten wir über ein Stück Kiesstraße zwischen Schafsweiden entlang. An sich überhaupt nichts ungewöhnliches.


Ein paar Schafe waren aber wohl durch irgendeine Lücke ausgebüchst und liefen über die Straße. Sobald wir uns näherten, liefen sie aber brav auf eine Seite, stellten sich hintereinander auf und warteten ganz brav, bis wir vorbeigefahren sind! :-D


Für uns ging es weiter die Kiesstraße entlang bis zur Sanddüne.



Aus der Nähe sah sie nochmal größer aus. Auch einige andere waren dort, um den Sandberg hinab zu surfen...


Kurzerhand liehen wir uns von einer anderen Gruppe zwei Bodyboards aus und probierten es selbst aus:



Was für ein Spaß!! :-D

Auf dem Rückweg, wieder Schotterstraße, immer noch Schafe, selbes Spiel. Weil es so lustig aussah, noch mal (wer von zu vielen Tiervideos schnell genervt ist, einfach skippen... ;-) )



Am Abend übernachteten wir beim UTEA-Park, einem privaten Camp am Ninety Mile Beach, bei dem Oskar bei seiner letzten Neuseelandreise für längere Zeit war. Paul und Tania erinnerten sich noch gut daran zurück und freuten sich über das Wiedersehen.


Wir standen direkt hinter den Klippen, gleich bei dem gigantisch großem Strand.


An diesem kilometerlangen Strand musste man mit schnell vorbeifahrenden Autos rechnen, da er durch seine Länge (fast 60 km) ein guter Straßenersatz ist.


Wir erlebten einen wunderschönen Sonnenuntergang.



Wir haben ja schon viele Sonnenuntergänge gesehen, aber der hier war wirklich was Besonderes. Je tiefer die Sonne fiel, desto mehr leuchtete der Himmel und die Wolken in allen Farben. Wie gemalt. Oder wie auf so super kitschigen Postkarten... Nur dass es wirklich so bunt war!




Kurzer Videoschwenk für euch:


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