Sonntag, 8. Dezember 2019

Abschied vom Van und letzte Strandtage in Neuseeland



Nachdem wir die Südinsel einmal umrundet hatten, ging es mit der Fähre von Picton wieder zurück nach Wellington. Dort hatten wir unseren Van schon mal inseriert, schließlich neigte sich unsere Zeit in Neuseeland langsam dem Ende zu. Und siehe da, spontan meldete sich Dillon auf unsere Anzeige und war vom Van gleich so begeistert, dass er ihn vom Fleck weg kaufen wollte. Wir einigten uns darauf, mit dem Preis ein bisschen runter zu gehen, aber dafür den Van noch eine Woche behalten zu können, bis unser Flug ging. So gesehen war es für uns super, da wir die letzten Tage in Neuseeland noch entspannt genießen konnten und für den Van einen sicheren Abnehmer hatten.

Von Wellington aus ging es für uns dann noch einmal nordwärts.

Dieser Turm, der uns ein bisschen an "Isengard" erinnert hat, stand in Wanganui. Von ihm aus hatten wir einen guten Überblick auf die Stadt und den Whanganui River bis zum Meer.




Da der Whanganui River nichts für unser Schlauchboot war, fuhren wir von dort aus durch bis nach Tauranga. Dort übernachteten wir auf einem Campingplatz am Fuß des Mount Maunganui. Auf diesen ging es für uns dann hoch zum Sonnenuntergang. Ganz erstaunt waren wir, dass die steile und sehr überlaufene Strecke bei den Einheimischen so beliebt als Joggingstrecke war. Muss dann wohl doch an der schönen Aussicht oben gelegen haben...

Bei dem Schild hatten wir unseren Spaß! :-D


Blick über Tauranga.




Den nächsten Tag verbrachten wir dort am Strand. Zur Abwechslung war hier mal richtig viel los, und zu unserer großen Freude gab es hier ein Beachvolleyballfeld. Das erste, das wir überhaupt in Neuseeland entdeckt haben... Da hat sich unser spontaner Ball-Kauf ja doch noch gelohnt.


Zum Glück fanden wir ein paar Jugendliche, die mit uns spielten. Wie sich herausstellte, kannten sie sich alle aus der Schule. Einer der Jungs spielte auch in der Schulmannschaft, und dieses Team gewann die neuseeländischen Schulmeisterschaften und darf als Folge auf die Schulmannschafts-Weltmeisterschaft in Brasilien. Cool, dass es sowas gibt!



Nach dem Strandtag am Mount Maunganui ging es für uns weiter mit dem Ziel, einmal das östliche Kap entlang zu fahren. In dieser nicht so touristischen Ecke waren wir bislang noch nicht. Und sehr bald wurden die Strände wieder einsamer und zum Teil menschenleer.

Ohope Beach:





Als wir das Kap schon ziemlich umrundet hatten, hatte Oskar endlich auch noch einmal die Gelegenheit ein Surfbett auszuleihen und war ganz happy! :-)



Anschließend mussten wir wieder nach Wellington, um den Van zu übergeben. Zum Glück gab es da kaum Papierkram auszufüllen. Dillon brachte uns noch zum Flughafen, wo wir in einen Flieger nach Auckland stiegen.

Am Flughafen in Wellington hingen rießige Adler, wie sie im Film "Der Herr der Ringe" zu sehen waren.



Unseren letzten Tag verbrachten wir noch einmal am Strand, diesmal in Piha, wo der berühmte Lion's Rock den großen Sandstrand teilt.


Hier war richtig viel los!




Da das Meer hier sehr aufgewühlt war und es sehr starke Strömungen gab, war Baden nur in einem kleinen Abschnitt erlaubt. Und selbst hier hatten die Rettungsschwimmer einiges zu tun.


Dann mussten wir auch schon wieder zurück zum Flughafen... Rucksäcke gut verpacken, abgeben und warten, bis es Zeit für's Boarding war.
Ganze 17 (!) Stunden Flug lagen vor uns, zum Glück wenigstens mit Emirates im großen Airbus A380, da war es wenigstens nicht ganz so eng! ;-)


Letzter Sonnenuntergang in Neuseeland.


Und auf ging's zu neuen Abenteuern...

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