Da das Ausleihen von Kayaks und Kanus hier in Neuseeland nicht gerade sehr günstig ist, haben wir uns ganz spontan im Warehouse ein Schlauchboot gekauft.
Das war inklusive Pumpe und Paddel billiger als für einen halben Tag ein Kayak auszuleihen... Ok, zugegeben, die Paddel waren etwas windig und sahen nicht sehr stabil aus, aber das Boot machte einen ganz soliden Eindruck.
Mit unserer neuen Errungenschaft haben wir bisher drei Ausflüge gemacht, einmal sind wir damit aufs Meer und an der Küste der Golden Bay entlang gepaddelt, einmal auf einem See im Landesinneren und einmal an der Westküste auf einem Fluss.
Erster Ausflug in der Golden Bay (Tata Beach), an der Küste entlang zu einer kleinen Bucht:
Zweiter Ausflug am Lake Rotoiti:
Traumhaftes Frühlingswetter am See, so dass einige sogar schon Baden waren. Viele waren mit einem Motorboot unterwegs, und von Wasserski über Kneeboard bis hin zu Tubes haben wir war hier alles zu sehen.
Nachdem wir munter mitten auf den See gerudert sind, ist uns die "Schwachstelle" zum Verhängnis geworden, eines der Paddel ist mittendurch gebrochen...
Aber zum Glück waren es super Wetterbedingungen (warm, kein Wind und dadurch auch keine Wellen) und wir konnten mit dem abgebrochenen halben Paddel den Weg zurück gut meistern. *Puh, noch mal Glück gehabt!* Auf dem Meer oder bei Wind wäre uns das Ganze schnell zum Verhängnis geworden.
Da wir unser Paddelboot aber weiter nutzen wollten, beschlossen wir, im nächsten Ort ein neues Paddel zu kaufen. Nur, dass es weit und breit in keinem Geschäft eins gab! Daher improvisierten wir und besorgten aus dem Baumarkt eine dünne Metallstange, die wir ins Plastikpaddel stecken und mit Klebeband fixieren konnten. Kaum zu glauben, aber letztendlich war diese Variante deutlich stabiler als das noch intakte zweite Plastikpaddel... ;-D
Am nächsten Tag am ging es auf den Pororari River. Hier gab es einen Wanderweg am Fluss entlang. So haben wir das Schlauchboot kurzerhand in den Rucksack gepackt und sind etwa eine Stunde flussaufwärts gelaufen.
Zwischendurch versuchten wir schon die kritischen Stellen im Fluss auszumachen. Wo wird es flach? Liegt da was im Wasser? Kommen wir da durch?
Oben angekommen haben wir das Schlauchboot aufgepumpt und sind den Fluss wieder heruntergefahren.










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