Unser erster Halt an der Ostküste war Katiki Point. Neben schönen Klippen und einem Leuchtturm konnte man hier wunderbar Seerobben beobachten. Die fühlten sich zwischen den Felsen richtig wohl, manche sonnten sich einfach nur und lagen recht faul am Strand oder auf warmen Felsen. Gut für uns, so konnten wir sie in Ruhe beobachten. :-)
Diese Robbe hier lag so ruhig und versteckt unter dem Felsvorsprung, dass wir sie erst entdeckten, als wir schon eine Weile dort im Gras saßen.
(Rechts im Video ist auch noch ein ganz Kleines zu entdecken.)
Auch die Möwen fanden hier genug Platz für ihre Nester.
Unser nächster Stop führte uns zu den Moeraki Boulders. Das Besondere an diesem Strand war, dass an einer Stelle riesengroße Kugeln herumlagen.
Die Kugeln wurden jedoch nicht vom Meer und der Brandung so geformt, sondern sie entstanden vor seeeeehr langer Zeit durch Ablagerungen um etwas Kleines herum (ähnlich wie bei einer Perle in einer Muschel). Das Meer schaffte es lediglich, sie nach so langer Zeit aus der Uferböschung zu spülen, wo sie dann langsam Richtung Meer rollten.
Einmal im Meer angekommen, haben die schönen Kugeln auf lange Sicht aber leider verloren. An den Rissen dringt das Salzwasser ein und früher oder später zerbrechen die Kugeln in viele Einzelteile...
Auf dem weiteren Weg nach Süden hielten wir noch an mehreren schönen Orten an.
Am Nugget Point stand hoch auf den Klippen ein sehr exponierter Leuchtturm:
Die Curio Bay lockte einmal durch einen langen Sandstrand (leider zu kalt zum Surfen)...
... aber auch durch eine kleine Sensation: Ein versteinerter Wald!
Von oben sah es aus wie eine normale, felsige Bucht bei Ebbe.
Unten angekommen konnte man aber genau erkennen, was einst Baumstämme waren. Kaum zu glauben, dass sie ca. 170 Millionen Jahre alt sein sollten... Man nimmt an, dass sich heftige Regenfälle mit Vulkanasche vermischt und den Wald überspült haben. So wurden die Stämme zu Stein verwandelt.
Es sieht immer noch aus wie Holz.
Selbst die Baumstümpfe waren noch gut zu erkennen.
Das gebiet war außerdem bevorzugtes Brutgebiet der Gelbaugenpinguine. Obwohl wir genau geschaut haben, haben wir keinen entdeckt. War wohl die falsche Zeit, oder sie haben sich einfach sehr gut versteckt. ;-)
Unser letzter Stop an der Südküste war der Waipapa Point. Und auch hier gab es wieder einen malerischen Leuchtturm, der vor Felsen, Riffen und Untiefen warnt.
Hier verabschiedeten wir uns von der windigen Küste und machten uns auf Richtung Te Anau im Fjordland.



























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