Donnerstag, 7. November 2019

Abel Tasman Nationalpark


Der Abel Tasman Nationalpark ist berühmt für seine vielen Buchten mit türkisfarbenem Wasser und goldenen Sandstränden, aber auch für seine bewaldeten Hänge mit typischen neuseeländischen Pflanzen (v.a. Baumfarne und eine spezielle Palmenart) und Tieren (jede Menge Vögel).
Wir wollten unbedingt etwas dort unternehmen, und es wurde auch einiges an Touren und Trips angeboten. Am meisten reizte uns eine Kombi aus Kayak fahren und Wandern, aber leider war das Ausleihen sowie der Rücktransport der Kayaks ziemlich teuer. So entschieden wir uns für eine günstigere Tagestour, und fuhren mit einem Wassertaxi einige Kilometer die Küste entlang, die wir anschließend zurück wanderten.
Die Fahrt mit dem Wassertaxi war schon ein Erlebnis: Wir stiegen schon an Land in das Boot ein, als es noch auf einem Anhänger lag. Dann wurden wir mit einem Traktor über den Strand bis zum Wasser gezogen. Was krass war: Die Traktoren fuhren ziemlich weit ins Wasser hinein, wendeten dann und fuhren soweit rückwärts, bis sie das Boot vom Hänger runter rutschen lassen konnten.




Vom Boot aus fuhren wir an einer Felsformation vorbei, die "Split Apple" hieß. Warum ist wohl selbsterklärend:


Auch die weiteren Ausblicke während der Bootsfahrt waren super. An einer Insel konnten wir sogar ein paar Robben entdecken. Aber auch die Küste war mit den vielen Felsen und dem klaren Wasser echt sehr schön.



An der Zielbucht angekommen mussten wir das letzte Stück zu Fuß durchs noch sehr kalte Wasser waten, da das Boot wegen Ebbe nicht näher ranfahren konnte.


Auf unserem Weg machten wir gleich zu Beginn einen kleinen Abstecher an einem Fluss hinauf zu "Cleopatra's Pool". Glasklare Gumpen, nur leider noch etwas frisch. ;-)




Die Wanderwege waren wieder einmal top ausgebaut.



Ab und zu ging der Weg auch einfach am Strand entlang. 



Aber auch sonst war es ein schöner Weg durch den Neuseeländischen Wald. Im Hochsommer ist man bestimmt froh über den Schatten.



Zwischen den Buchten mussten wir dann natürlich über die ein oder andere Klippe drüber. Von oben hatte man immer wieder Blicke aufs Meer oder in die nächste Bucht.








In dieser kleinen Bucht waren die Farben ganz besonder schön. Alles schien richtig zu leuchten.




Viele weitere schöne Wegabschnitte, Ausblicke auf Buchten und schöne Sandstrände folgten. Hier noch weiter Eindrücke...






Schließlich erreichten wir den Parkeingang und unseren Campingplatz.


Es war eine lange Tour, doch wieder mal wunderschön! :-)

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