Wir standen ungefähr eine Stunde am Fähranleger des Highways, bevor wir mitgenommen wurden. Wir sprachen viele RVs (sehr große Wohnmobile und Camper) an, doch viele hatten entweder keinen Platz (z.T. nur schwer nachvollziehbar bei diesen meterlangen Gefährten) oder Dogs in the back. Am Ende hatten wir Glück und zwei deutsche Mädels (Kathi und Andrea) die ein Jahr in Kanada für Work and Travel waren, nahmen uns in ihrem Mietwagen mit.
Der Top-Of-The-World Highway wird schnell zur Kiesstraße, die auf den Bergrücken entlang geht und immer wieder wunderschöne Ausblicke bietet. Mitten im Nirgendwo erreichten wir dann die US-Grenze, an der wir an einer kleinen Station unsere Fingerabdrücke abgeben mussten und die Officers viel Spaß mit uns Touris hatten (sonst ist da wohl eher wenig los...).
Mit Andrea und Kathi verstanden wir uns gut, und nachdem wir das selbe Ziel hatten (über den Ort 'Chicken nach Tok) teilten wir uns am Abend kurzerhand ein Motelzimmer zusammen.
In der Nacht hatten wir schon wieder mega Glück und konnten wunderschöne Nordlichter beobachten. Wir sahen sie schon am Ende unserer Paddeltour und in Dawson, aber hier leuchteten sie noch viel intensiver, meistens in neongrün. Ständig bewegten sie sich und auch die Intensität veränderte sich schnell. Zum Teil sah es so aus, wie wenn Sand schnell vom Wind verweht wird.





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