Freitag, 30. August 2019

Lake Laberge

Als nächstes stand uns die Durchfahrt des Lake Laberge bevor. Am ersten Tag lag der See spiegelglatt vor uns und wir konnten das schöne Panorama bestaunen. So ganz ohne Strömung mussten wir natürlich ordentlich paddeln um voranzukommen. Insgsamt ist der See ca 50 km lang, also vergleichbar mit der Länge des Gardasees...
Bei Sonnenschein und T-Shirt-Wetter kamen wir gut voran und konnten sogar einen Badestop einlegen.


Die Nacht verbrachten wir auf einer kleinen Landzunge mit tollem Rundumblick auf den See. Am nächsten Morgen wurden wir von einem starken Wind geweckt. Dadurch war des See so aufgewühlt und wellig, dass wir unmöglich weiterpaddeln konnten. Die Pause nutzten wir um auf den angrenzenden Berg zu steigen und die Gegend zu erkunden. Außerdem versuchten wir unser Glück beim Brotbacken auf auf dem Lagerfeuer (ein Topf im Topf wird zum Backofen, Anleitung findet man im Internet).




Am Nachmittag legte sich der Wind etwas, die Schaumkronen auf dem Wasser verschwanden und wir konnten dann doch noch ein paar Kilometer weiterpaddeln.

Der dritte Tag auf dem See war leider total verregnet. In Ponchos eingehüllt und unsere Kanus mit Planen abgedeckt fuhren wir los. Auch der Wind nahm immer mehr zu, aber wir wollten den See unbedingt durchqueren und nicht noch länger abwarten. Also hielten wir uns ziemlich an der Uferlinie um nicht in die ganz hohen Wellen zu geraten. Das Steuern war zwischendurch recht anstrengend, immer mussten wir das Kanu je nach Wellen und Ziel neu ausrichten. Einziger Vorteil: Der Wind kam wenigstens aus der richtigen Richtung und mit Rückenwind schafften wir es am Abend das Ende des Sees zu erreichen. Puh! ;-)


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